Tagung zur Jugendpartizipation in Frankfurt

7. November 2017
, 13:30 Uhr bis 17:00 Uhr

Eine Veranstaltung der Goethe-Universität Frankfurt

 

Die Veranstaltung „Jugendpartizipation in Frankfurt“ präsentiert die Ergebnisse des EU-Forschungsprojektes PARTISPACE „Spaces and Styles of Participation“ und lädt Akteure der Jugendpolitik, Fachkräfte aus der Jugendhilfe und dem Bildungsbereich, Multiplikator/innen und Studierende zur gemeinsamen Diskussion ein. Der Frankfurter Jugendring gehört dem lokalen Projektbeirat an.

Dienstag, 07. November 2017, 13:30—17 Uhr
Goethe-Universität Frankfurt am Main, Campus Westend
Casino Gebäude, Raum 1.801 (Renate-von-Metzler-Saal)
Grüneburgplatz 1, 60323 Frankfurt

Leitung: Prof. Dr. Andreas Walther (Goethe-Universität Frankfurt am Main)

Die Tagung ist kostenfrei.

Anmeldung ausschließlich per E-Mail: partispaceatuni-frankfurt [dot] de (Yağmur Mengilli, Mert Günel)
Anmeldeschluss: 25. Oktober 2017

Weitere Informationen über: Yağmur Mengilli, Telefon: (0) 69 798 36416

Vorläufiges Programm

13:00 Ankommen & Imbiss
13:30 Begrüßung / Andreas Walther (Goethe-Universität Frankfurt am Main)
13:45 Grußworte Kerstin Wilde (Europäische Kommission), Jens-Joel Offen (Jugend– und Sozialamt Frankfurt am Main)
14:15 Präsentation der Projektergebnisse - Jessica Lütgens, Yağmur Mengilli, Axel Pohl (Goethe-Universität Frankfurt am Main)
15:15 Kaffeepause
15:30 Diskussion der Projektergebnisse (World Café)
16:15 Berichte & Statements (Mitglieder des lokalen Projektbeirates)
17:00 Schlussfolgerungen und Ausblick / Jens-Joel Offen (Jugend– und Sozialamt Frankfurt am Main), Andreas Walther (Goethe-Universität Frankfurt am Main)
17:30 Ende der Veranstaltung

Was ist PARTISPACE?

Die Annahme Jugendliche würden sich immer weniger gesellschaftlich engagieren und für öffentliche Belange interessieren, ist weit verbreitet. Dies gilt umso mehr in Bezug auf sogenannte „benachteiligte“ Jugendliche. Selten wird das, was Jugendliche wirklich tun, um sich auszudrücken, ihren Alltag zu bewältigen, ihre Lebensentwürfe umzusetzen oder ihr Umfeld zu beeinflussen, als Versuch der Partizipation anerkannt.

Das internationale Forschungsprojekt “Spaces and Styles of Participation. Formal, non-formal and informal possibilities of y-oung people’s participation in European cities” (Orte und Stile von Partizipation. Formale, non-formal und informelle Möglichkeiten der Partizipation junger Menschen in europäischen Großstädten) – kurz: PARTISPACE – untersucht, inwiefern diese Zuschreibungen angemessen sind und ob das Handeln Jugendlicher nicht mehr partizipatorische Potenziale enthält als gemeinhin angenom-men. Dahinter steht die Frage: Wo und wie partizipieren junge Menschen?

Wesentliche Ziele der Studie sind:

  • unterschiedlichste Praktiken und Vorstel-lungen junger Menschen von Teilnahme und Teilhabe an der Gesellschaft sichtbar zu machen;
  • den herrschenden Begriff und die Rede von Partizipation daraufhin zu überprüfen, inwieweit sie den Bedürfnissen und Praktiken der Partizipation Jugendlicher gerecht werden, und sie dementsprechend zu erweitern;
  • zu ermitteln, wie Jugendliche bei ihren Partizipationsbemühungen anerkannt und pädagogisch und politisch unterstützt werden können.

 

Foto: Graffito Eisenbahnbrücke Frankfurt am Main 2014 (Norbert Nagel / Wikimedia Commons / License: CC BY-SA 3.0) 

Eine Veranstaltung der Goethe-Universität Frankfurt

im Rahmen des EU-Forschungsprojekts PARTISPACE
www.partispace.eu

Veranstaltende

Info

Ansprechpartner

Sébastien Daudin, Referent
Tel.: 069 56 000 116
sebastien [dot] daudinatfrankfurterjugendring [dot] de