Neuer Vorstand - Jahresbericht 2017 - Aufruf zur Parade 2018

26. März 2018

Pressemitteilung

 

+++ Vanessa Lehr als neue FJR-Vorsitzende gewählt
+++ Abschied von Rebekka Rammé
+++ Jahresbericht 2017 veröffentlicht
+++ Aufruf zur Parade der Kulturen beschlossen

Am 22. März 2018 fand die Jahreshauptversammlung des Frankfurter Jugendrings im Haus der Jugend in Frankfurt/Main statt. Hier die wichtigsten Ergebnisse: 

 

Wechsel an der Spitze des ehrenamtlichen Vorstands

Vanessa Lehr (Bund Deutscher Pfadfinder*innen, BDP) ist als neue Vorsitzende von den Delegierten des Frankfurter Jugendrings gewählt worden. Sie ist seit vielen Jahren beim BDP aktiv und seit 2017 im Vorstand des Jugendrings. Sie tritt die Nachfolge von Rebekka Rammé (Katholische Jugend Frankfurt) an, die seit 2013 das Amt der Vorsitzenden ausübte.

Die 31-Jährige, die beruflich als Social-Media-Managerin arbeitet, freut sich, die Vorstandsarbeit des Frankfurter Jugendrings in neuer Position gestalten zu können und begonnene Projekte weiterzuführen. „Wir haben 2017 vieles neu gedacht und angestoßen: von der Ausgestaltung der Parade der Kulturen, über die Unterstützung von muslimischen Jugendlichen beim Aufbau von Jugendarbeit, bis hin zu unserer Kampagne mit armTM zur Bekämpfung der Kinder- und Jugendarmut in Frankfurt“, stellt Lehr fest. „Ich freue mich sehr, gemeinsam mit dem Vorstand, den Referent*innen der Geschäftsstelle, den Jugendverbänden an den Themen weiterzuarbeiten und unsere Stimme gegenüber Politik, Verwaltung und Gesellschaft hörbar zu machen.“

Als stellvertretender Vorsitzender wurde Juri Jarczyk (Jugendrotkreuz Frankfurt) bestätigt, der seit 2015 die Position innehat. Als weiterer Stellvertreter ist Christian Telschow (Evangelische Jugend Frankfurt) gewählt worden, der seit 2016 als Beisitzer im Vorstand sitzt.

Mit dem Ausscheiden von Semiha Celik (Alevitische Jugend Frankfurt) und Benedikt Sartorius (DGB-Jugend Frankfurt), wurden zwei Personen neu in den Vorstand als Beisitzer*innen gewählt: Alexandra Dornhof (Deutsche Jugend aus Russland – Stadtgruppe Frankfurt) und Yassine Chaikhoun (DGB-Jugend Frankfurt).

Der Vorstand führt die laufenden Geschäfte des Frankfurter Jugendrings im Rahmen der Satzung und der Beschlüsse der Mitgliederversammlung. Er vertritt die Interessen der Mitgliedsverbände und der Frankfurter Kinder und Jugendlichen und nimmt die Außenvertretung des Frankfurter Jugendrings gegenüber Öffentlichkeit, Verwaltung und Politik wahr.

Der FJR-Vorstand bisher: (v.l.n.r.): Christian Telschow, Vanessa Lehr, Juri Jarczyk, Rebekka Rammé, Benedikt Sartorius. Vanessa Lehr ist als neue Vorsitzende gewählt worden, während Rebekka Rammé und Benedikt Sartorius aus familiären bzw. beruflichen Gründen nicht mehr kandidiert haben.

Abschied von Rebekka Rammé

Mit dem Abschied von Rebekka Rammé, die aus familiären Gründen nicht mehr zur Wahl antrat, endet auch eine Ära im FJR-Vorstand. Rebekka Rammé war anfangs als Delegierte der Katholischen Jugend Frankfurt in der Mitgliederversammlung des Jugendrings aktiv, wechselte 2011 in den Vorstand als Beisitzerin und war 2013 als  Vorsitzende und Nachfolgerin von Jan Lamprecht (2006-2013) gewählt worden. „Ich hatte eine schöne und intensive Zeit im Jugendring und schaue auf fast zehn sehr ereignisreiche Jahre mit vielen Höhen und Tiefen zurück“ kommentiert Rammé. „Gerade die Arbeit im Vorstand hat immer sehr viel Spaß gemacht und  dank seiner engagierten Mitglieder und der neuen Geschäftsstelle konnten wir in den letzten Jahren auch sehr viele neue Ideen umsetzen.“ fügte Rammé bei ihrer Verabschiedung noch hinzu.

Rebekka Rammé hat als Vorsitzende viele wichtige Projekte des Jugendrings mit ihrer eigenen Handschrift weiter geführt bzw. auf den Weg gebracht:

  • Parade der Kulturen: 2 Paraden unter ihrem Vorsitz (2014 u. 2016), in 2016 mit einigen Veränderungen (u.a. die Abschaffung des Wettbewerbs und die Förderung von Kooperationen zwischen Teilnehmer*innen)
  • Trinationaler Austausch „Frankfurt meets Tel Avi and Eskisehir“ (2014-15)
  • (Kommunal)Wahl-o-Mat und Speed-Dating zur Kommunalwahl 2016
  • Positionspapier „Geflüchtete willkommen!“ im September 2016 und Aktionen zum Thema Flucht (Kooperationsprojekt AZRAQ, Aktion „Das Recht auf Streben nach Glück“)
  • Jubiläumsfeier 70 Jahre FJR (Juni 2017)
  • Positionspapier zur Unterstützung des Aufbaus von Jugendarbeit in Moscheen (August 2017)
  • Forderungen zur Bekämpfung von Kinder- und Jugendarmut in Frankfurt und Gründung des solidarischen Modelabels armTM zum Start der Kampagne (Dezember 2017)

In ihren Auftritten und Gesprächen mit Verwaltung, Politik und Gesellschaft betonte Rammé stets die Besonderheit und die herausragende Bedeutung des ehrenamtlichen Engagements von jungen Leuten in Jugendverbänden und -organisationen. „Auch wenn der FJR mit vielen Themen nach außen tritt, so ist sein Herzstück die Jugendverbandsarbeit: Jedes Jahr machen es viele Ehrenamtliche möglich, dass Gruppenstunden, Ferienangebote, Veranstaltungen und Projekte stattfinden. Durch diese Arbeit leisten sie ihren Beitrag zur Partizipation von Kindern und Jugendlichen und dem Erlernen von sozialen und demokratischen Werten.“ so Rammé in ihrem Vorwort des soeben veröffentlichten Jahresberichts des Frankfurter Jugendrings 2017.

Jahresbericht 2017 veröffentlicht

Der Jahresbericht 2017 ist im Downloadbereich verfügbar bzw. kann als Druckexemplar über die FJR-Geschäftsstelle bezogen werden.

Aufruf zur Parade der Kulturen am 16. Juni 2018

Im Rahmen der Jahreshauptversammlung wurde der Aufruf zur Parade der Kulturen  am 16. Juni von den Mitgliedsverbänden einstimmig verabschiedet. Der Aufruf unter dem Motto: „Gemeinsam solidarisch, Frankfurt! Für Respekt, Gerechtigkeit und Teilhabe“, richtet sich an alle Vereine und Organisationen, die am 16. Juni bei der Parade der Kulturen teilnehmen wollen, und ist verfügbar unter www.parade-der-kulturen.de/aufruf.

Die diesjährige Parade findet in einer veränderten Form statt: Mit einer Auftakt- und Abschlusskundgebung auf dem Römer, einer längeren Streckenführung durch die Innenstadt, sowie einem Kinderfest (samt Spiele und Bühnenauftritten von Kinder- und Jugendgruppen) wird es dieses Jahr keinen Markt der Kulturen im üblichen Sinne geben. Die Gründe für die Veränderungen sowie die offene Einladung des Jugendrings zu einem partizipativen Prozess zur zukünftigen Gestaltung der Parade der Kulturen werden im Rahmen einer Pressekonferenz in den kommenden Wochen erklärt und dargestellt. Inzwischen ist die Anmeldung zur Parade auf der Website www.parade-der-kulturen.de bereits möglich.

 

Fotos: Frankfurter Jugendring (Fotos in Druckauflösung sind im Downloadbereich verfügbar).

 

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